Wandertipp – von Escholzmatt auf die Beichlen

Vom Bahnhof Escholzmatt geht man ein kurzes Stück auf einem Asphaltsträsschen, dann schlängelt sich auch schon der markierte Wanderweg stetig aufwärts, zunächst durch den Chilewald, dann über Alpweiden bis zum Schafberg. Wir erreichen die Holzegg, eine steile, mit einem Drahtseil abgesicherte Felspassage. Die Kraxelpartie ermöglicht intensive Berührungen mit dem Nagelfluhgestein, dann stehen wir plötzlich auf der Grathöhe. Nur noch ein Katzensprung ist es bis zum Gipfelkreuz auf dem ersten Beichlengipfel. Die Rundumsicht schlägt alle Erwartungen. Wir erspähen den Titlis und den Pilatus und schauen bis zu den Berner Hochalpen, vor denen sich der Hohgant und die Schrattenfluh breit machen. Auch beeindruckend: der Blick auf Escholzmatt, das sich 1000 Höhenmeter tiefer in die grüne Landschaft einbettet.

Wie es sich für einen echten Gipfel gehört, liegt auch auf der Beichlen ein Gipfelbuch bereit. Anschliessend steigen wir in wenigen Minuten hinüber zum etwas höheren Nachbargipfel. Die schöne Aussicht geniessen wir auch auf den ersten Abstiegsmetern ausgiebig, ehe dann beim Wegweiser Beichlengfäll der Pfad in den Wald eintaucht. So steil wie es hinauf ging, geht es nun wieder hinunter.

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